Eisheilige 2019 – Wann sind die Eisheiligen 2019

eiseheilige-kalte-sophieAuch wenn das Wetterphänomen “Eisheilige” in den letzten Jahrzehnten etwas an Bedeutung verloren hat, es gibt immer wieder Jahre in denen bis Mitte Mai noch sehr tiefe Temperaturen auftreten können.   Das sind die Eisheiligen im Mai 2019!

  • Mamertus – Samstag, 11. Mai 2019
  • Pankratius –Sonntag, 12. Mai 2019
  • Servatius – Montag, 13. Mai 2019
  • Bonifatius –Dienstag,  14. Mai 2019
  • Kalte Sophie – Mittwoch, 15. Mai 2019

Die Eisheiligen bzw der zu dieser Zeit auftretende Frost kann vor allem jungen Gemüsepflanzen gefährlich werden.

Achtung: Wetterstatistisch gesehen ist eher der Zeitraum vom 21. Mai bis 23. Mai anfällig für Frost, also neun Tage später. Das deutet auf eine Entstehung der Wetterregel um ca 2-3 Jahrhunderte vor der gregorianischen Kalenderreform hin.

Bauernregeln zu den Eisheiligen:

  • Pankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz.
  • Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.
  • Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist.
  • Servaz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein.
  • Pankrazi, Servazi und Bonifazi, sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie, die Kalte Sophie.
  • Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder, was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder.
  • Pflanze nie vor der Kalten Sophie. Mamerz hat ein kaltes Herz.

Die Eisheiligen werden in einigen Gegenden auch „Eismänner“ oder „gestrenge Herren“ genannt. Regional unterschiedlich beziehen sich diese Tage auf drei, in manchen Gegenden aber auch auf vier oder fünf Namenstage von Heiligen im Mai. Die Eisheiligen sind eine Mitteleuropa auftretende meteorologische Singularität (Witterungsregelfälle), ähnlich der Schafskälte im Juni und dem Altweibersommer im September. Laut altem Volksglaube wird das milde Frühlingswetter erst mit Ablauf der „kalten Sophie“, also dem 15. Mai stabil bzw. sollte kein Frost mehr auftreten, der den Pflanzen gefährlich werden könnte.   Eisheilige sind nicht nur ein Phänomen in Österreich, Deutschland und der Schweiz,  in anderen Ländern in Europa und selbst an der US Ostküsten  sind die Tage bekannt.